Rohertragsberechnung

Projektbeschreibung

Unter tagesscharfer Berücksichtigung der relevanten Bestandteile Energieverbrauch, Produktpreise, Netzentgelte und Vorkosten wurde auf Vertragsebene eine flexible Rohertragsberechnung implementiert. Diese steht in drei Ausprägungen zur Verfügung.

  • Bei den Ist-Roherträge werden Produktwechsel und Änderungen bei den Netzentgelten und Vorkosten eingerechnet sowie der Ein- oder Auszug des Kunden berücksichtigt
  • Die Niveausicht erlaubt eine stichtagsbezogene Betrachtung zum Vergleich von Verträgen mit unterschiedlichen Belieferungszeiträumen
  • Der Interessentenrohertrag zeigt den für einen Neukunden unter dessen Angabe des voraussichtlichen Jahresverbrauchs ermittelten Rohertrag

Technische Highlights

  • Flexible Steuerungstabellen zur Erweiterung / Reduzierung der verwendeten Kennzahlen
  • Zentrale Ablage von unterschiedlichen Rohertragsdefinitionen für die verschiedenen Informationsempfänger
  • Zeitliche Harmonisierung unterschiedlichster Quelldaten auf Tagesbasis
  • Marktdatenanbindung (z.B. Enet)
  • Verbrauchs- und standortabhängige Ermittlung der Netzentgelte

Fachlicher Hintergrund

  • Interessentenroherträge zeigen der Akquise welchen Rohertrag ein Kunde unter Angabe eines fiktiven Verbrauchs im ersten Jahr erreichen wird
  • Bestandsroherträge zeigen dem Controlling welchen Beitrag ein Kunde tatsächlich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Hierbei ist ein Soll-Ist-Abgleich mit dem ursprünglichen Interessentenrohertrag möglich
  • Das Produktmanagement nutzt die Niveauroherträge zur Kundenselektion für Preisanpassungen und zur Simulation des daraus resultierenden neuen Rohertrags

Ergebnisse und Mehrwertbetrachtung

  • Unternehmensweit eine einheitliche Definition des Rohertrags
  • Kundenbezogenes Produktmanagement und netzspezifische Akquise
  • Verbesserte Planungsmöglichkeiten für Produktmanagement und Controlling