Innovation ist heutzutage der Schlüssel für Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Agilität und Flexibilität sind wichtig, um auf sich ändernde Marktgegebenheiten schnell und sinnvoll reagieren zu können. Damit die notwendigen Reaktionen strategisch geplant und umgesetzt werden können, kommt dem Change Management eine sehr wichtige Aufgabe zu: Es muss den Anpassungsprozess des Unternehmens bzw. seiner Produkte und Dienstleistungen koordiniert begleiten.

Im Maschinen- und Anlagenbau wird vom Product Change Management (PCM) oder dem Engineering Change Management (ECM) gesprochen. Diese Disziplinen sind während dem gesamten Produktlebenszyklus von sehr großer Bedeutung, da sowohl die Behebung von Fehlern abgedeckt  und eben auch eine Marktanpassung und Weiterentwicklung berücksichtigt werden muss – von rechtlichen Anforderungen ganz zu schweigen. Die Komplexität in Produkten ist dabei der Aufwandstreiber im Change Management und bringt auch erhebliche Risiken mit sich. Ändert man bestimmte Fertigungsparameter, kann dies erhebliche, wenn auch gewünschte Auswirkungen auf das Produkt haben. Darüber hinaus kann sich aber eine Vielzahl von „Nebenwirkungen“ ergeben: Einflüsse auf die Lieferkette durch den Wechsel von Rohstoffen, Änderungen im Produktionsablauf, Informationspflichten für Kunden und Lieferanten und vieles mehr.

Impact Analyse

Bedarf es einer Änderung, wird also ein Change Request erfasst, sollte demnach eine Analyse der Abhängigkeiten und Auswirkungen erfolgen - eine sogenannte Impact-Analyse. Mit den Ergebnissen kann dann die Umsetzung geplant und durchgeführt werden.

Problemstellung Impact Analyse

Ein großes Ziel der Impact-Analyse ist das schnelle Erzielen valider Ergebnisse. Dadurch lassen sich die Risiken minimieren, die im Change-Prozess ohnehin vorhanden sind. Erfolgreich werden aber nur diejenigen sein, die die Komplexität in den Produkten und Zusammenhängen beherrschen oder beherrschbar machen können. Daher ist es fundamental wichtig, dass die häufig isoliert vorliegenden und verteilten Informationen zusammengeführt und verarbeitet werden. Grundsätzlich sind dafür die folgenden Herausforderungen zu meistern:

  • Harmonisierte System- bzw. Datenlandschaft

  • Bereinigte Stammdaten

  • Geeignete Werkzeuge für Reporting und Analyse

Die notwendigen Daten liegen in den meisten Unternehmen vor, allerdings verteilt auf unterschiedliche Datenspeicher und Systeme. Für eine aussagekräftige Analyse müssen diese Daten aus ERP-, CRM-, Produktions- und BI-Systemen zusammengeführt werden. Der Schlüssel dafür sind bereinigte Stammdaten – was alleine schon sehr viele Unternehmen vor Probleme stellt. Hat man diese Hürden aber genommen – und das ist möglich, wenn man es wirklich möchte – gilt es geeignete Werkzeuge für Reporting und Analyse einzusetzen, damit die Impact-Analyse gute Ergebnisse liefert.

Anfangen, nicht warten!

Wenn wir mit Kunden über derartige Analysen sprechen, kommt häufig die Aussage, dass sie noch nicht starten können, weil die Datenqualität nicht optimal sei oder es keine geeignete Architektur für derartige Szenarien gäbe.

Die Datenqualität ist definitiv ein Problem und die Stammdaten gehören aufgeräumt. Das gilt aber grundsätzlich und nicht nur als Basis für das Change Management. Außerdem ist nicht immer eine 100%ige Datenqualität notwendig. Wichtiger ist vielmehr, dass die Unschärfe bzw. der Qualitätsmangel bekannt und bezifferbar ist. Dann kann Sie nichts mehr aufhalten! Starten Sie einfach mit einem Prototypen - die notwendige Infrastruktur und die Komponenten bringen wir mit und erzielen damit schnelle erste Ergebnisse.

Wir bringen die Daten aus Ihren Systemen in die Analytics Workbench in der Cloud und schaffen mit Five1 DAE die Basis für Ihre Impact-Analyse. 

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Veröffentlich am 21.9.2020

Thema: datengesteuertes Unternehmen, Datenanalyse, Digitalisierung, Purpose Driven Organization, Advanced Analytics